Alle Gewinnen

Im Leben kommen wir alle an den Punkt, wo es heißt: “Du musst auch mal einen Kompromiss eingehen!” Zu lange waren wir es vielleicht gewohnt, als Kleinkind durch Tränen und Sturheit unseren Kopf durchzusetzen.
Doch was genau bedeutet ein Kompromiss? Werden dadruch alle Seiten glücklich? Bekommt dann jeder was er will oder bekommt in Wahrheit keiner seinen Willen?

Was bedeutet ein Kompromiss?

Der Begriff Kompromiss kommt aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie gemeinsam versprechen. Das heißt, dass beide Parteien gemeinsam und freiwillig versprechen, sich auf eine Dritte Lösung einzulassen. Also auf einen Kompromiss. Jede Partei verzichtet also auf Teile seiner Forderung des Frieden willens. Pragmatismus und Opportunismus sind also gefragt und erwünscht, denn würden beide Personen zu sehr an ihren Prinzipien festhalten, wäre keine Lösung möglich.

Die Personen sollten sich opportunistisch der Situation anpassen und diese mit Realismus betrachten, weil nur durch Anpassung, Bereitschaft und Empathie ein Kompromiss entstehen kann.
Ein Kompromiss bedeutet also, dass beide Personen auf Teile ihrer Forderungen verzichten, um den Streit zu beenden. Dies kann durch den Wunsch nach Frieden, aus Liebe oder auch Zwang entstehen.

Ein Kompromiss bedeutet, dass beide Personen auf Teile ihrer Forderungen verzichten, um den Streit zu beenden.

Ein Kompromiss bedeutet, dass beide Personen auf Teile ihrer Forderungen verzichten.

Was bedeutet Kompromissbereit?

Ein Mensch der kompromissbereit ist, ist bereit auf seine Prinzipien ein Stück weit zu verzichten. Sich also auf eine Einigung einzulassen, um nicht nur sich selbst teilweise, sondern auch die zweite Person teilweise zufrieden zu stellen.
Personen, welche sich gut in die Lage des Anderen versetzen können, gehen leichter Kompromisse ein. Menschen mit weniger Empathie fällt es meist schwer sich auf eine Einigung einzulassen, weil sie an ihrer Meinung und ihrem Prinzip festhalten. Bei einer Lösungsfindung ist es wichtig, dass beide Parteien nachgeben und flexibel sind.

Ein Kompromiss kann auch aus einer bestimmten Situation heraus entstehen, der vielleicht zu einem anderen Zeitpunkt unvorstellbar gewesen wäre. Eine dritte Lösung unterliegt also nicht immer nur dem Charakter der Personen, sondern ist auch nicht selten situationsbedingt.
Wenn der Kompromiss richtig gewählt ist, dann sind beide Parteien, auch wenn sie auf Teile ihrer Forderungen verzichten, zufrieden und können mit der dritten Lösung leben.

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