Was ist Realismus?

Der Begriff Realismus stammt aus der philosophischen Geschichte. Jedoch wird damit nicht die Kunst bezeichnet, sondern der Begriff steht für die verschiedenen Ansichten und Meinungen bzw. Positionen, die sehr unterschiedlich ausfallen können. Doch der Wirklichkeitssinn spielt in der Philosophie eine große und somit wichtige, zum Teil auch prägende Rolle.

Durch den Wirklichkeitssinn werden so immer wieder Phänomene erläutert und erklärt, die wir als Menschen wahrnehmen und so erklären können. Eine darauf aufbauende Diskussion, auf Grund der Thesen, bleibt nicht aus. Daher werden diese Bereiche auch als eigene Themen behandelt und als Realismus bezeichnet.

Der Realismus und seine Stile

Der metaphysische Realismus steht für die Existenz von unabhängigen Realitäten. Was wiederum bedeutet, dass jedes Objekt, das ontologischen Ursprungs ist, als Realismus bezeichnet wird.
Auch in der Philosophie der Sprache, ist der Begriff nicht weg zu denken. Doch hier steht er für den semantischen Realismus. Sollen so beispielsweise Gedanken in Worte gefasst werden, die sehr genau interpretiert werden, sollten diese mit wahr oder falsch eingestuft, bzw. beurteilt werden können. Der erkenntnistheoretische Realismus bezeichnet die Welt, die für alle erkennbar ist und somit genau beschrieben und erlebt werden kann.

Der wissenschaftliche Realismus beschreibt die Behauptung, dass einzelne Wissenschaften im Endeffekt zum Wissen von Gegenständen führen und diese erklären können. Eine Position der Metaethik wird auch als moralischer Realismus bezeichnet. Hierbei werden auf moralische Fragen Antworten gefunden, die auf Tatsachen beruhen.

Realismus steht für die verschiedenen Ansichten und Meinungen bzw. Positionen.

Realismus steht für die verschiedenen Ansichten und Meinungen bzw. Positionen.

Was ist die Realismusfrage?

Die Frage des Wirklichkeitssinns liegt darin, ob das Bewusstsein durch das Sein oder doch das Sein das Bewusstsein des Menschen prägt und somit bestimmt wird. Zwar klingt diese Aussage verwirrend, doch die Lösungen scheinen einfach. Oder anders formuliert: jeder Mensch kommt nahezu täglich mit einem Teil des Realismus in Berührung. Auch wenn dieses zum Teil unbewusst geschieht. Jedoch gibt es auch eine praktische Bedeutung dieser Frage. So soll damit bewiesen werden, dass es ohne die Realität nicht möglich ist genaue Behauptungen über Sachverhalte zu geben.

Als Resümee kann somit zusammengefasst werden, dass die Realismusfrage als Erkenntnistheorie bezeichnet werden kann. Jedoch können dank der neuesten Entwicklungen und Neuerungen der Forschung beispielsweise, neue Theorien aufgestellt und bewiesen werden.

Der Wandel des Realitätssinns

Der Wirklichkeitssinn ist schon seit Jahrhunderten auch mit seinen verschiedenen Stilen bekannt. Geprägt wurde er dabei durch seine Anhänger, aber auch die Theorien und Thesen, die diese aufgestellt haben. Doch gerade im Laufe der Neuerungen und dem Wandel der Gesellschaft veränderte sich auch der Realitätssinn. Dennoch sind noch heute viele gerade alte Thesen sehr relevant. Begriffe wie Pragmatismus, Opportunismus, opportunistisch, Kompromiss sind aus dem Realismus nicht wegzudenken, sondern sind ein wichtiger Bestandteil dessen. Jeder hat etwas mit Wirklichkeitssinn zu tun.

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